Familie Pfiester / Familie Babilon

Die Nachricht vom Tode von Dominique Imbert hat uns sehr traurig und tief betroffen gemacht. Wir haben „unseren Monsieur Imbi“ für immer ins Herz geschlossen.

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Sabine Kost-Imbert und Philippe.

Hans-Klaus und Kornelia Pfiester(Hausmeister am EGW von 1979 bis 2009)

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Tochter Vera (Abi 1999) und Enkelin Amadea Babilon (Klasse 6f)

Dominique ist es mit seiner unerschöpflichen Energie, seinem ansteckenden Humor und seiner charmanten Art wie keinem anderen Lehrer bei so vielen Schülerinnen und Schülern gelungen die Begeisterung für die französische Sprache und Kultur zu wecken. So auch bei mir vor 30 Jahren! Unbewusst habe ich diese Begeisterung an meine Tochter weitergegeben, die beschlossen hat, ebenfalls mit Französisch als erster Fremdsprache zu beginnen. Was war das für ein herzliches Wiedersehen nach so langer Zeit im EGW am Tag der offenen Tür vor zwei Jahren. Ich habe mich so gefreut, Dominique zu treffen, und dass meine Tochter beim ungewöhnlichsten und lustigsten Lehrer meiner gesamten Schul- und Uni-Laufbahn Unterricht haben durfte.

Wiederum hat Dominique bleibenden Eindruck hinterlassen, denn durch die Berichte und Erzählungen ihrer Schwester hat auch Töchterchen Nummer 2 Französisch als erste Fremdsprache gewählt und wollte mit der 5 g nach den Sommerferien Monsieur Imbert im Bili-Unterricht kennenlernen.

Dominique, wir sind unfassbar traurig, dass du nicht da sein wirst!Aber unendlich dankbar, dass wir dich kennenlernen durften!

Tu étais un professeur exceptionnel et une personnalité unique, ma grande cacahuète!

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Maya Bögemann (Klasse 6f/7f)

Lieber Monsieur Imbert,

schon meine Mutter war begeistert von Ihnen. Sie bereute es zutiefst, nicht Ihren Unterricht gewählt zu haben! So gab sie mir den Tipp, Französisch zu wählen. Ich war begeistert von der Idee und ich sage Ihnen, dass war die beste Entscheidung!! Ich habe mir immer einen guten Lehrer gewünscht und mein Traum ist größer in Erfüllung gegangen, als ich es mir gewünscht habe! Sie waren einer meiner Lieblingslehrer und ihre Witze, Ihr Lachen, Ihr fröhlich und glücklich sein, das macht Sie zu einem Lehrer den sich jeder wünscht!

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Michael Englert

Eine herausragende Persönlichkeit, ein wundervoller und liebenswerter Mensch ist viel zu früh von uns gegangen. Das erfüllt mich mit tiefer Trauer.

Lieber Dominique, wir haben uns leider nicht oft gesehen, seit wir uns vor über 15 Jahren kennengelernt haben. Aber jede Begegnung mir Dir hat bei mir einen gewaltigen und nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Was für eine Begeisterung und Leidenschaft gepaart mit Deiner höflichen und zuvorkommenden Zurückhaltung. Beeindruckend auch Deine aufrichtige und menschliche Art mit einem Höchstmaß an Integrität und Authentizität. An unsere Gespräche werde ich mich immer gerne erinnern.

Mein tiefes Mitgefühl gilt Sabine und Philippe sowie allen Angehörigen.

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David Bauch (Abi 2020)

Lieber M. Imbert,vieles ist nicht einfach in dieser Welt.Doch dieser Abschied schmerzt besonders.Wollten wir nicht noch die Videokamera bei den Eulen in der Scheune fertig machen? Oder uns in Südfrankreich im Urlaub treffen?Und doch haben wir schon so viel gemeinsam erlebt. Du hast mich seit der fünften Klasse durch die Schule begleitet. Wir waren gemeinsam Segeln, waren in Italien und haben gemeinsam gefeiert.Du hattest für mich und alle anderen immer ein offenes Ohr. Warst immer zur Stelle wenn es Probleme gab. Hast mir mehr als einmal traurige Tage erhellt und mir einen Ausblick in die große weite Welt gegeben.Wenn ich zurück blicke auf unsere gemeinsame Zeit dann sind da schöne Erinnerungen. Du bist mir ein sehr guter Freund geworden und es fällt mir schwer mir eine Welt ohne dich vorzustellen.Ich wünsche Phillipe und deiner Frau viel Kraft und Mut für die Zukunft.Au revoir,David

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Alex Fragstein (Abi 2000)

Lieber Dominique,

Vor ungefähr zwei Jahren ploppte an einem, wie immer stressigen Agenturtag plötzlich eine Email von dir in meinem Postfach auf.

Nach zwanzig Jahren (!) hattest du mich im Internet gefunden und hast mir eine rührende Email geschrieben. Du schriebst mir, wie sehr du dich freust, dass ich etwas aus meinem Leben und meinen Talenten gemacht habe.

Ich mußte sofort allen meinen Kolleg*innen von »Monsieur Imbert« erzählen:
Von deinem besonderen Unterrichtsstil: es flog einem auch schon mal liebevoll ein Schwamm entgegen, wenn man im Unterricht nicht aufmerksam genug war. Von deinem allmorgendlichen »Salut les monstres«, das nach so vielen Jahren immer noch in meinen Ohren klingt. Von den vielen gemeinsamen Exkursionen und deiner Begeisterung für andere Länder und Kulturen, die du uns vermittelt hast. So ging meine erste große Reise nach dem Abi direkt nach Guadeloupe.

Du hast uns nicht nur für die Welt begeistert, du hast uns auch beigebracht Regeln zu hinterfragen, Dinge einfach zu „machen“, Träume zu verwirklichen und das Leben zu genießen.

Du warst nicht nur unser Lehrer, sondern wolltest immer auch unser Freund sein. In den dunkelsten Stunden meiner Jugend warst du für mich da. Sogar als ich die Schule schon verlassen hatte. Du hast uns immer das Gefühl gegeben etwas Besonders für dich zu sein.

Vor einem Jahr klingelte in meinem Büro das Telefon. »Bonjour Aleeeeexeeee« Du musstest dich nicht vorstellen, ich wußte auch nach über 20 Jahren wer diese charmante Stimme am anderen Ende der Leitung war. Dominique! Wir hatten uns im vorangegangenen Jahr einige Emails geschrieben. Und jetzt riefst du an, weil du eine Bitte hattest. Du hast dir Sorgen gemacht um eine Schülerin, die gerade Abi gemacht hat und nach Berlin gezogen ist. »Vielleicht triffst du dich mal mit ihr?« hast du gefragt. »Sie ist was Besonderes, weißt du – du wirst dich mit ihr verstehen«.

Natürlich hab ich mir Gedanken gemacht – will sie das denn wirklich auch? Ich bin über zwanzig Jahre älter als sie, wird das passen? Wir haben uns getroffen und es war wie Dominique vorhergesehen hat direkt eine große Sympathie da.

Lieber Dominique für mich bist du ein Menschenfreund, ein wahrer Humanist.

In deiner letzten Nachricht an mich, das war gerade mal zwei Wochen vor deinem Tod, schriebst du mir als letzten Satz (ich hatte mich mal wieder geärgert, dass mein Französisch über die Jahre nicht besser geworden ist): »it’s alright dear, the language doesn’t matter much… just the feelings, in this case the great feelings in the ever lasting positive memories…Doume«

Ich bin unendlich traurig und kann es nicht fassen, dass du nicht mehr bei uns bist. Das was für immer bleiben wird sind, wie du schreibst, die schönen Erinnerungen und die vielen Spuren, die du bei so vielen Menschen hinterlassen hast. DU warst jemand ganz Besonderes.

Ich wünsche deiner Frau und deinem Sohn viel Kraft und Zuversicht, möge deine Liebe sie durch diese schwere Zeit tragen.

Deine Alex

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Marie-Madeleine Husunu (Abi 2000)

Ein Großteil meiner Schulzeit ist nur noch entfernte Erinnerung. Da sind ein paar Namen und vage Gesichter in meinem Gedächtnis, aber vieles ist längst vergessen. Nur wenige Erinnerungen bleiben lebendig – wie eine Glut, die nicht erlischt und immer mal wieder (häufig unerwartet) zu hellem Feuer auflodert. Es sind die prägenden Ereignisse und Begegnungen. Eine Erinnerung die nicht verblasst ist Monsieur Imbert.

Ich sehe ihn am Strand überraschend und voller Energie lachend ins Meer rennen, plötzlich untertauchen und mit einem Seeigel in der Hand strahlend zu uns wartenden Schülern zurücklaufen. Prüfend fragt er in die Runde „Wer möchte probieren?“ Ein Moment von vielen, der so typisch „Imbi“ war. Kompromisslos authentisch schien er das Leben zu genießen. Er besaß die Fähigkeit und Ambition nicht nur Fakten, sondern Verständnis zu vermitteln; nicht nur auf Prüfungen, sondern vor allem auf das Leben vorzubereiten. Herausforderndinspirierend, unterstützend hat er das Heranwachsen seiner Monster begleitet.

Dominique, ich schätze mich glücklich, eines dieser Monster gewesen zu sein. Ihr Engagement, die zahlreichen gemeinsamen Stunden im Klassenzimmer und auf Reisen haben in meinem Leben ihre Spuren hinterlassen. Ein letztes Mal zieht es Sie nun unerwartet ins Meer und dass Sie nicht wieder zurückkehren, schmerzt. Meine Trauer mischt sich jedoch mit den schönen Erinnerungen und vor allem mit tiefer Dankbarkeit.

Meine Gedanken sind bei Ihrer Familie. Ich wünsche ihnen Stärke und Zuversicht in dieser schweren Zeit.

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Andreas Rittersbacher (Abitur 2002)

Wie hast du das nur geschafft?Vom neuen französischen Lehrer mit lustigem Walrossschnurrbart, der seine Schüler wahlweise als „monstres“ oder „cacahuètes“ tituliert, zu einem väterlichen Freund, der mir und meiner Familie mit Rat und Tat zur Seite steht, als es galt ein geeignetes Segelboot für eine lange Auszeit zu finden.Du hast es geschafft, trotz, oder vielleicht gerade wegen, deiner vielen Ecken und Kanten, viele Menschen für dich einzunehmen und ihr Leben zu bereichern. Ob bei Ausgrabungen in St Romain oder durch die Segel-AG: du hast es geschafft deine vielfältigen Interessen an deine Schüler weiterzugeben und Wege und Horizonte zu öffnen. Du hast bleibende Momente und Erinnerungen geschaffen – ob ein selbstgebastelter Schichtvulkan aus Pappe im Bili-Unterricht oder Cocktails in der Karibik.Was mehr kann und will man von einem Lehrer erwarten?Du warst ein Menschenfänger im besten Sinne des Wortes.Aus Fremden werden Freunde – du hast diese oft hohle Phrase mit Leben gefüllt, indem du auf jeden offen zugingst. Polyglott, französisch charmant und immer zupackend – ein Mann von Welt, von dem ich mir einiges abgeschaut und zu dem ich aufgeschaut habe.Noch vor Kurzem liehst du uns, ohne zu Zögern, persönliche Ausrüstung für eine längere Segelreise – die ohne dich sowieso nie das Licht der Welt gesehen hätte. Den Samen dazu hast du mit der Segel-AG und den Touren in die Karibik gesät.Ich hoffe, du bist jetzt an einem besseren Platz – ich stelle mir einen langen Strand vor, auf dem du in den Sonnenuntergang wanderst …Wir werden dich nie vergessen – als Lehrer, Freund und MentorAu revoir El Capitano …Mit großer Sorge und doch von großer Dankbarkeit erfüllt, dich kennengelernt zu haben.Mit besten GrüßenAndreas & Familie

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Veronika Schmidt (Abi 2014)

Auf meine Schulzeit im Allgemeinen schaue ich immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Die Zeit in der Schule ist eine sehr prägende und für viele nicht sehr einfache Phase des Lebens. Ein Lichtblick war dabei immer der Unterricht von Monsieur Imbert. Nicht nur hat er durch seine Freude am Lehren und seinen Wissensreichtum für seine Schüler:innen den Spaß am Lernen geschaffen, sondern auch auf persönlicher Ebene war er immer für uns da. Anstatt die Schüler:innen nur als Teil der Klassengemeinschaft zu betrachten, hat er jede:n als Individuum wahrgenommen und die verschiedenen Persönlichkeiten und Probleme gesehen. Es ist nicht in Worte zu fassen wie wichtig und gut es ist, so gesehen und akzeptiert zu werden, wie man ist. Diese uneingeschränkte Akzeptanz für jede:n einzelne:n ist für mich persönlich, was Monsieur Imbert ausgemacht und zu einem hervorragenden Lehrer gemacht hat.Ich werde immer voller Dankbarkeit auf Monsieur Imbert und darauf, von ihm durch meine Schulzeit begleitet worden zu sein, zurückblicken.

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Melina Müller (geb. Kaltenecker) (Abi 2014)

„Monsieur Imbert“ war wie für einige andere auch, einer der Gründe weshalb ich überhaupt ans EGW ging. Er war einer der besten Lehrer, wenn nicht sogar DER beste Lehrer meiner ganzen Bildungslaufbahn – und er war so viel mehr noch als nur ein Lehrer. Mit ihm hatte man Freude am Lernen und trotz aller Späße, die jeder nur zu gerne mit ihm machte, ein ruhiges Ohr zum Zuhören, wenn man es brauchte.So war er auch, ohne zu fragen, für mich da, in einer wichtigen Phase des Erwachsenwerdens und der Selbstfindung.Er kannte seine Schüler so gut, dass er, zumindest in meinem Fall, schon vor mir selbst wusste was Sache ist. Er erkundigte sich wie selbstverständlich bei jeder Begegnung, wie es mir geht, ob alles in Ordnung sei und dass ich jederzeit zu ihm kommen könne, wenn ich etwas brauche.Ich blicke mit Freuden zurück auf die tolle Schulzeit mit ihm und empfinde, wie viele andere, neben Erschütterung und Traurigkeit, vor allem Dankbarkeit.Er wird – unter anderem – durch alle seine Schüler und was er ihnen auf ihrem Weg mitgegeben hat, weiterleben.(Nur ein kleiner, aber dennoch rührender Bruchteil davon als Beispiel:Ich male noch heute, im Kindergarten, in dem ich arbeite, für zahlreiche Kinder, für die ich etwas malen soll, eine Abwandlung des allseits bekannten Affen, den M. Imbert in unzählige meiner und die Schulhefte anderer unermüdlich gemalt hat, immer wenn wir danach fragten.)Zu gerne hätte ich ihn noch einmal getroffen und ihm erzählt was sich aus allem entwickelt hat, was in der Zeit, als er mir ein offenes Ohr bot, entstand sowie noch so viele seiner tollen Geschichten angehört.Vielen Dank für alles, lieber „Monsieur Imbert“.

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MM

Lieber Monsieur Imbert,Sie waren ein ganz besonderer Mensch.Merci pour tout!

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Lena-Marie Muth (Abi 2010)

Lieber Monsieur Imbert, lieber Dominique,

ich finde es so schade, dass ich dir nicht nochmal persönlich sagen kann, wie sehr du meine Schulzeit und mein Leben geprägt und bereichert hast und vor allem, wie sehr du dies auch weiterhin tust.Ab der 5. Klasse warst du der humorvolle und beschwingte FranzBi-Lehrer, dessen donnerndes „Booooonjouuur“ man sicherlich häufig noch in den Klassenzimmern nebenan hören konnte und der einem bereits damals die Freude an der Welt vermittelte. Ich erinnere mich an den ersten Heftaufschrieb zu unserem Universum, an die „Hasche“, die auf Pompeji fiel, an gähnende Nilpferde im Unterricht und wunderbare Sprachkurse, in denen nicht nur wir Französisch lernten, sondern auch du Pfälzisch. Manchmal komme ich heute in Situationen, in denen ich einfach per Gefühl sagen kann, wie man etwas auf Französisch formuliert, und ich habe schon oft gedacht, dass dieses muttersprachliche – oder vielleicht besser vatersprachliche? – Gefühl von dir kommt. Danke!!

Auch in der Mittelstufe warst du so präsent für mich. Wenn es nötig war, wurden wir von dir in guter Seefahrermanier „eingenordet“; dir war es wichtig, dass man sich für nichts zu schade ist; dass man sich in eine Gruppe einfügt und einbringt.

Wie wichtig war es außerdem, in schweren Zeiten für seine Freunde da zu sein! So fuhren wir beispielsweise in einer Hauruckaktion nach Hannover und überraschten dort einen Klassenkameraden, der gerade eine neue Leber transplantiert bekommen hatte.

Heute bin ich unglaublich dankbar – auch dadurch –, die besten Freundinnen der Welt meine eigenen nennen zu können. So viele gemeinsame Erinnerungen, die wir teilen und die unsere Freundschaft haben stärker werden lassen!In der 10. Klasse erkundeten wir gemeinsam per Segelschiff die westfriesischen Inseln.
Es war schön! …Die Welt ist schön!! Das Leben ist schön!!
Es war kaum möglich, dies nicht zu realisieren, wenn man mit dir unterwegs war.

Im gleichen und darauffolgenden Jahr brachte uns Norbert Jung dank dir das Tauchen bei und eröffnete uns somit das Tor zu einer weiteren wunderschönen Welt!In der Oberstufe musste ich dann allerdings noch etwas von dir lernen: Dass man manchmal schneller Abschied nehmen muss, als einem lieb ist. Recht unvermittelt hast du eine Pause vom Unterrichten eingelegt. Das war ein schwerer Schlag für mich. Heute ist dies glücklicherweise einfach ein Teil unserer Geschichte und ich bin froh, dass du irgendwann ans EGW zurückgekehrt bist!

Selbst inzwischen Französischlehrerin, hoffe ich, dass ich, wenn auch nicht mit deiner Wucht, deinem Charisma und Charme, so doch hoffentlich stets authentisch und mit offenem Herzen die Liebe zu den Kulturen, zu den Sprachen, zum Leben und zu den Menschen an meine Schülerinnen und Schülern weitergeben kann, so wie du es vorgelebt hast.

Nun muss ich leider noch einmal von dir Abschied nehmen und das macht mich sehr traurig!Deiner Familie und deinen Liebsten wünsche ich viel Kraft und alles erdenklich Gute!Cher Dominique, merci d’avoir été bien plus que mon prof!Um es in deinen Worten zu sagen:„Farewell my love, my baby, my rock’n’roll honey!“.Deine Müthi

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Christine Keck-Schoentag (Abi 2015)

Lieber Dominique,Ich weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Es zerbricht mir das Herz, dass wir uns in diesem Leben nicht mehr sehen werden. Dass wir kein Gläschen Wein in deinem Garten trinken oder Austern in Frankreich schlürfen. Wie gerne würde ich nochmal mit dir Sushi machen und zusehen, wie du einen Esslöffel Wasabi pur isst, ohne mit der Wimper zu zucken. Ich hätte gerne noch einmal eine Unterschrift von dir, mit der süßen kleinen Schnecke oder der Spinne, die sich an deinem q abgeseilt hat. Ich möchte nochmal die Panik spüren, wenn man als letzte einen Test abgegeben hat und du daraufhin die Note gewürfelt hast – aber mit gemaltem Bild auf dem Test gab es zum Glück Pluspunkte. Ich würde so gerne nochmal „salut les monstres!“ hören, deiner Stimme lauschen, wenn du Seemannslieder gesungen hast. Das Klackern deiner Schuhe, das man schon von Weitem gehört hat. Die quietschende Kreide – ganz zu schweigen von der Schnelligkeit deines Tafelanschriebs, dem man nicht immer folgen konnte und hoffen musste, dass man es zuhause nochmal entziffern kann. Ich könnte ewig so weitermachen.Trauer legt sich wie ein Schatten um mich, aber da ist auch Licht. Das Licht der Erinnerung, all die schönen Momente mit dir, jedes Lachen und auch Weinen, die gesprochenen und geschriebenen Wörter.Danke, dass du immer für mich da warst, mich in dein Haus eingeladen, mir deine Familie und deine Freunde vorgestellt  hast. Danke, dass du ein guter Freund geworden bist, ein Stück Familie. Danke, dass ich dich kennenlernen durfte, dass du ein Teil meines Lebens warst und noch immer bist. Ich werde dich niemals vergessen.Wir sehen uns auf der anderen Seite des Horizonts.

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Sylvia Rupp

Cher Monsieur Imbert,

c’était un grand plaisir de Vous avoir comme professeur de „Bili“ de ma fille Cosima pour 9 ans (2012 – 2021). J‘ ai toujours appris quelque chose de nouveau sur l’histoire, la politique, les études sociales, par example des informations sur „le Mossad“, ou la géographie du monde – quand j’ai parle avec Cosima de cours bilingues de Vous. Vous aviez une culture général gigantesque.

J’ai fait votre connaissance comme collègue quand j’ai travaillé comme enseignante suppléante au lycée „Europagymnasium“ à Wörth.

Vous étiez toujours très charmant.Merci pour tout.Vous me manquerez beaucoup.

Sylvia Rupp

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Doris Wolf, Denise Vogel und Sibylle Dinse

Die Nachricht vom Tod von Monsieur Imbert hat uns sehr betroffen gemacht und wir sind traurig, dass er so früh mitten aus dem Leben gerissen wurde.

Während der Zeit unserer Zusammenarbeit haben wir ihn stets überaus freundlich, respektvoll und wertschätzend erlebt und ihn deshalb sehr geschätzt. Wir werden ihn immer in guter Erinnerung behalten.

Die ehemaligen Mitarbeiterinnen im Sekretariat des EGW
Doris Wolf, Denise Vogel & Sibylle Dinse

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Thomas Wache (Abitur 2008)

Neben all der Trauer, der Fassungslosigkeit über deinen viel zu frühen Tod, verspüre ich vor allen Dingen eines: Dankbarkeit.

Dank für all die wunderbaren Unterrichtsstunden, für all das Wissen, was du dort weitergegeben hast. Was war das für eine Reise in deinem Saal: Du lehrtest uns das indische Kastensystem, über Inseln aus Müll vor der Küste Japans, psychoanalytische Sichtweisen der grimm’schen Märchen und und und. Dabei brachtest du einem auch bei, stets alles zu hinterfragen, neugierig zu sein, immer hungrig nach Wissen zu sein.

Dank für die große außerschulische Reise mit dir.
Die Segeltörns, ganz gleich ob klein auf dem Baggersee oder groß in den kleinen Antillen. Was wir hier zusammen erlebt haben hat mich für den Rest meines Lebens geprägt.
Die Renovierung deines Hauses, was haben wir geflucht, geschwitzt und gelacht.
Für die viele Zeit, die ich mit dir verbringen durfte, auch wenn ich mir jetzt nichts sehnlicher wünsche, als noch viel mehr von dieser Zeit zu haben.

Dank für den Mentor, der du für mich warst, der mir so viel über all das außerhalb des Lehrplans lehrte.

Dank für unsere tiefe Freundschaft, der weder Zeit noch Stille etwas anhaben konnten. Und auch für all die Freundschaften, die du mit geprägt hast und die ohne dich und dein Wirken sicherlich andere wären.

Merci pour tous!

Hasta siempre, capitán.

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Lea Nacke

Nur ein kurzer Augenblick,
nur ein kurzes Gespräch,
nur eine kurze Begegnung
und schon war ich fasziniert
von Monsieur Imbert!
Hoffentlich „Auf Wiedersehen „

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Konstanze Pflüger (Abi 2007)

Kein Unterricht meiner Schulzeit hat sich so eingebrannt wie die Stunden bei Dominique. Der Gang zu seinem Klassenzimmer, das mit skurrilen Gegenständen geschmückt war, aus dem man schon aus der Ferne wahlweise “Buena Vista Social Club” oder das Lied “Hasta Siempre” hörte und zu dem mitgepfiffen oder gesungen wurde. Dann ein Spruch, ein Strahlen und Dominique je nach Wetter mit Hemd oder Baskenmütze und immer guter Laune, hinter ihm an der Tafel die typisch französische Handschrift. Ganze 9 Jahre wiederholte sich genau diese Situation mehrmals die Woche, wir veränderten uns, wuchsen von Kindern zu Jugendlichen und jungen Erwachsenen heran, aber dort blieb alles wie am ersten Tag.

Gleichzeitig nahm er uns durch sein beeindruckendes Engagement in die Welt außerhalb seines Klassenzimmers mit, in sein Heimatland Frankreich, Italien, Schweden und die Karibik, wurde vom Lehrer zum Kapitän und Freund. Wie so viele habe ich die letzten Tage mit alten Fotos und Gedanken an ihn verbracht, im engen Austausch mit Menschen, die genauso wie ich von diesen Erlebnissen geprägt wurden.

Es sind viele Erinnerungen, so viele dass man sie gar nicht aufzählen kann, analog, digital und im Kopf. Erst rückblickend wird mir bewusst, wie sehr er mich und auch so viele andere Schülerinnen und Schüler geprägt hat, selbst wenn sie gar keinen Unterricht bei ihm hatten.

Und bei allem Schock, all der Trauer und Nostalgie bleibt vor allem eins: Dankbarkeit. Eine tiefe Dankbarkeit dafür, dass du mir so viel mehr beigebracht hast als dein Job als Lehrer es verlangt hätte. Dankbarkeit dich gekannt haben zu dürfen und Dankbarkeit über die unzähligen kleinen und großen Momente, der letzten 24 Jahre. Für die Begeisterung an der Welt, am Segeln, an alten Steinen und an der französischen Sprache und Kultur. Und für die tiefen Freundschaften, deren Grundstein durch den gemeinsamen Unterricht und außerschulische Aktivitäten gelegt wurde und in Momenten wie diesen so wertvoll sind.

Du hinterlässt eine große Lücke, nicht nur am EGW.
Merci!

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Robin Doerr

Dominique Imbert war und ist eine Legende, die eng mit den Menschen am Europa-Gymnasium in Wörth verknüpft ist. Für sehr viele Schülerinnen und Schüler, aber auch Kolleginnen und Kollegen, einschließlich mir, war er ein herzensguter und väterlicher Freund mit einem schier unglaublichen Wissen, zahllosen Talenten und einer Weltgewandtheit, die seinesgleichen sucht. Gleichzeitig war er ein Gentleman erster Klasse, wie es sie heute nur noch sehr selten gibt.

Ich habe viele wunderbare Stunden mit Dominique verbracht, auch in seinem traumhaften Häuschen in Südfrankreich, wo er einen märchenhaften Garten aus Samen herangezogen hatte, die er in der ganzen Welt sammelte. Auch sein altes Bauernhaus in Böhl-Iggelheim hatte er liebevoll restauriert und mit sorgfältig zusammengetragenen Antiquitäten, Raritäten und Unikaten sehr geschmackvoll dekoriert und ausstaffiert. Seine Freunde, Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schüler durften dort im malerischen Hof oder in seinem musealen Wohnzimmer seine unübertreffliche Gastfreundschaft genießen und aus erster Hand erfahren, was für einen Südfranzosen wie ihn „savoir vivre“ bedeutet.

Dank Dominique habe ich auch mit dem Segeln begonnen und habe wirklich Freude daran gefunden. Gerne hätte ich noch mit ihm die Segeltörns im Mittelmeer gemacht, die wir geplant hatten oder auch an Etappen der Weltumsegelung, die er mit seinem sehr sympathischen, liebenswerten und intelligenten Sohn Phillipe nach seiner Pensionierung vorhatte, teilgenommen.

Dominique gab einem immer das Gefühl, im besten Sinne des Wortes „willkommen“ zu sein. Darüber hinaus brachte er jedem ein solch echtes Interesse entgegen, dass man sich von ihm „gesehen“ fühlte.

Ich bin sehr dankbar, „Doume“ gekannt zu haben und im Kreise seiner wunderbaren Familie aufgenommen worden zu sein. Er wird für immer in meinem Herzen sein.

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Birgit Heilig (Abi 2000)

Monsieur Imbert… kein typischer Lehrer, aber prägender als jeder anderer. „Wenn Ihr Abi habt, geht erst mal raus und schaut Euch die Welt an.“ Dieser Satz blieb hängen und sein Freigeist hat mich bestärkt darin, aus gewohnten Bahnen auszubrechen.

Ungewöhnliche Klassenfahrten (Ausgrabungen im Burgund z. B., oder Austernfrühstück an der südfranzösischen Küste) und ein unkonventioneller Unterrichtsstil haben ihn ausgezeichnet. Als er entlassen werden sollte, haben wir Schüler einen Bus gechartert und haben vor dem Ministerium eine Demo für ihn organisiert. Er durfte bleiben.

Merci pour tout, Monsieur Imbert et au revoir, Bananasplit! 🤗

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Martina Bilke

cal pensa a mourile souer e le mati.Danke auch für deine Geschichten aus Occitània, sie bleiben unvergessen.

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